Ersatzbeleg › Maximale Höhe der Ausgaben beachten

In diesem Artikel zeigen wir auf, bis zu welcher Höhe Ersatzbelege problemlos ausgestellt werden können und ab wann eine ordentliche Rechnung notwendig ist.

Zudem können Sie bei Bedarf auf unsere kostenlos herunterladbaren Eigenbeleg-Vorlagen zurückgreifen.

Bis zu welcher Ausgaben-Höhe sind Ersatzbelege erlaubt?

Das Ausstellen von eigenen Belegen ist gerade bei kleineren Beträgen eine gängige und vom Finanzamt geduldete Geschäftspraxis, um fehlende Quittungen für Betriebsausgaben zu ersetzen.


Doch bis zu welcher Höhe ist das Erstellen von Ersatzbelegen erlaubt? Schließlich kommt es auch bei größeren betrieblichen Aufwendungen immer wieder vor, dass die entsprechenden Originalbelege abhanden kommen und einem somit hohe Steuervorteile verloren gehen.

Eigenbelege – Maximale Höhe von 150 Euro beachten

Eigenbelege müssen nicht nur von der Höhe her glaubhaft sein, sondern dürfen auch nur bis zu einer bestimmten Höhe ausgestellt werden.

Für kleinere Betriebsausgaben von bis zu maximal 1500 Euro, werden selbst erstellte Eigenbelege vom Finanzamt prinzipiell anerkannt. Voraussetzung ist, dass die Belege glaubhaft und vollständig erstellt wurden. Dies gilt besonders bei Barzahlungen, wo oft keine Nebenbelege wie Kontoauszüge oder Kreditkartenabrechnungen zur Beweiskräftigung vorhanden sind.

Für alle Beträge, welche die Kleinbetragsregelung überschreiten und höher als 150 Euro sind, ist hingegen eine ordentliche Rechnung mit ausführlicheren Angaben zum Geschäftsvorfall erforderlich. Eine Kleinbetragsrechnung ist bei Ausgaben die über 150 Euro liegen laut § 33 der UStDV nicht mehr ausreichend, wodurch ab dieser Grenze auch keine Eigenbelege mehr ausgestellt werden können.

Mit Vorlagen Eigenbelege für Kleinbeträge erstellen

Fehlt Ihnen eine Quittung für geschäftliche Ausgaben, deren Betrag nicht höher als 200 Euro ist, so können Sie dafür einen Eigenbeleg erstellen.

Unsere kostenlosen Eigenbeleg Vorlagen helfen Ihnen beim Ausstellen solcher Ersatzbelege.